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20.05.2012
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Ahnenforschung

Ich forsche für Sie in allen sächsischen Kirchenarchiven, Pfarrämtern und ggf. weiteren Archiven nach Ihren Vorfahren, sofern dies möglich ist. Auch die umliegenden Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg gehören zu meinem Forschungsgebiet. Auf Wunsch besuche ich auch Archive außerhalb des genannten Gebietes. Da sich mein derzeitiger Wohnsitz in Dresden befindet, ist generell aber zu beachten, dass die Kosten für die Anfahrt höher werden, umso weiter das jeweilige Archiv von Dresden entfernt ist.

Die Preise für die genealogische Forschung belaufen sich derzeit auf 20,00 Euro je Archivstunde und 5,00 Euro je Bürostunde zur Vor- und Nachbereitung. Abgerechnet wird pro angebrochene 15 Minuten. Hinzu kommen Gebühren für die Archivnutzung und die Anreisekosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln außerhalb Sachsens. Dabei wird versucht, diese Kosten insgesamt so niedrig wie möglich zu halten.

Die aufgefundenen Einträge werden als transkribierte Abschrift per E-Mail oder Post zugestellt. Auf Wunsch und nach Möglichkeit können evtl. Kopien dieser Einträge angefertigt werden, die Kosten müssen allerdings vom Kunden übernommen werden. Oftmals ist die Anfertigung von Kopien aber leider nicht möglich.

Bitte kontaktieren Sie mich bei Interesse über das Formular im Menüpunkt → Kontakt!

Hier finden Sie mein → Auftragsformular als PDF-Datei zum Herunterladen!

 

Welche Informationen werden benötigt, um aktiv werden zu können?

Für die Suche nach Ihren Vorfahren in Kirchenarchiven benötige ich mindestens einen Anknüpfungspunkt, d.h. den Namen, den Wohn- oder Geburtsort sowie wenn möglich die Religionszugehörigkeit einer Person, welche vor etwa 100 Jahren, möglichst aber vor 1876 geboren wurde. Der Grund dafür ist das Inkrafttreten des sogenannten Personenstandsgetzes im Jahre 1876, durch welches die Kirchenbücher ihre Bedeutung als Personenstandsregister verloren und durch die Aufzeichnungen der Standesämter abgelöst wurden. Kirchliche Aufzeichnungen nach 1875 sind damit für genealogische Zwecke nicht immer nutzbar. Oftmals ist in den Pfarrämtern aber eine Recherche bis etwa vor 100 Jahren, evtl. auch etwas später, möglich.

Was ist, wenn ich keinen Namen und Wohn- oder Geburtsort einer Person vor ca. 100 Jahren bzw. 1875/76 kenne?

Sollten Sie trotz Befragung Ihrer Verwandten und Suche nach entsprechenden Aufzeichnungen keinen Anknüpfungspunkt finden, können Sie diesen z.B. durch eine (kostenpflichtige) Anfrage beim zuständigen Standesamt in Erfahrung bringen. Alternativ wenden Sie sich direkt an mich, ich helfe Ihnen gerne weiter.

Welche Informationen sind aus den Kirchenbüchern zu erwarten?

Aus den Kirchenbüchern können zumeist Daten den Personenstand betreffend in Erfahrung gebracht werden. Sie sind zumeist aufgeteilt in Tauf-, Heirats- und Sterbebuch. Im Taufbuch finden sich Tauf- und (oftmals) Geburtsdatum sowie der vollständige Name des Kindes, außerdem Angaben zu den Eltern und Taufpaten. Teilweise findet sich auch eine Angabe zu vorher geborenen Geschwistern. Im Heiratsbuch sind neben dem Heiratsdatum zumeist Angaben zu den Eltern (oder zumindest zum Vater) verzeichnet, zumeist (v.a. bei Ehemann und Vater) auch die Angaben zu Stand und Konfession. Das Sterbebuch beinhaltet das Sterbedatum, den vollständigen Namen und das Alter der Person, evtl. eine Berufsangabe und oftmals auch Informationen zur Todesursache und zum Begräbnis, zumeist auch zu den hinterlassenen Personen. Generell muss bemerkt werden, dass die enthaltenen Informationen von Kirchenbuch zu Kirchenbuch sehr stark variieren können!

Gibt es weitere Quellen für die Ahnenforschung?

Um eventuell weitere Informationen über Ihre Ahnen zu erhalten, gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten, so z.B. Recherchen in Kauf- und Gerichtsbüchern oder militärischen Unterlagen. Zunächst sollten allerdings die Daten aus den Kirchenbüchern zusammengetragen werden, um ein gewisses Grundgerüst zu erhalten, welches dann ggf. durch weitere Quellen ergänzt werden kann.

Welche Probleme können bei der Ahnenforschung auftreten?

Neben der Schwierigkeit, dass bestimmte Kirchenbücher nicht oder nur schwer zugänglich sind, stellt das Hauptproblem bei der Ahnenforschung ein sogenannter "Toter Punkt" dar. Das heißt aus verschiedenen Gründen gelangt man an eine Stelle, an welcher eine weitere Suche nicht mehr möglich ist. Zum Beispiel kann es Lücken in der Kirchenbuchüberlieferung geben, Einträge können durch äußere Einflüsse unleserlich sein oder es könnten (z.B. bei unehelichen Kindern) keine Eltern der Person aufgeführt sein. Daher kann ein Erfolg bei der Nachforschung nicht garantiert werden.